Der Imperialismus spielt Scheibe! Prichindel am Feuerlöscher.

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Sonnabend, der 30. Mai 2020

Aliquam omnis tempor

US-Präsident Donald Trump kündigt den Einsatz des Militärs im Inland an, um Proteste gegen rassistische Polizeigewalt unter Kontrolle zu bringen.

Eine Replik auf den Beitrag »Rotlicht: Querfront« von Nick Brauns vom 20. Mai 2020.

Ab Mitte Juni startet unsere Kioskkampagne, mit der wir den Verkauf der jungen Welt im Einzelhandel ankurbeln wollen.

Das Amt des Ostbeauftragten erfordert vor allem den Nachweis, sich schnellstmöglich an die Kolonialisten assimiliert zu haben. Und eine gehörige Portion Antikommunismus.

Steckt im US-Geschäft die geballte Kraft des gewonnenen Kalten Kriegs, so steckt im China-Geschäft die Zukunft.

Der Oppositionspolitiker Juan Guaidó gerät in Venezuela immer stärker unter Druck. Washington hält jedoch weiter an ihm fest.

Die »Internationale Gemeinschaft« zeigt sich wegen der Coronapandemie in Venezuela »besorgt«. Doch die britische Regierung in London verhindert Hilfen.

Misere Neoliberalismus? Staatliche Gesundheitspolitik reagiert auf die Zumutungen der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und hat systembedingt enge Grenzen.

Der Bundestag stimmt mehrheitlich für den Antrag der Bundesregierung zur Ausdehnung auf alle Sahelstaaten. Das Kontingent soll zudem auf 450 Soldaten aufgestockt werden. Damit sind aktuell drei Mandate verlängert worden.

Das Ding auf der Spitze des neu errichteten Berliner Stadtschlosses sieht aus wie ein gigantischer Helm, darauf ein nutzloses Kreuz – immerhin 17 Tonnen schwer.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geht davon aus, dass die Anwendung für Mobilgeräte zur Rückverfolgung von Infektionswegen etwa Mitte Juni zur Verfügung stehen wird. Dann sollen auch die Grenzenkontrollen enden.

Im Untersuchungsausschus des Bundestags zum Breitscheidplatz-Attentat kritisert der Abgeordnete Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen) die Einzeltäterthese im »Fall Amri«. Sie funktioniere nur, weil dieser tot sei.

Aktivistinnen und Aktivisten der Klimabewegung zeigen sich solidarisch mit dem Kampf des Berliner Krankenhauspersonals.

Der Berliner Senat setzt die S-Bahn-Ausschreibung aufs Gleis. Kritiker sprechen von Spaltung und Ungleichbehandlung beim Personal.

Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp steht aktuell zur Disposition. Die Gewerkschaft IG Metall widersetzt sich den Plänen des Konzerns.

Zwischen Coronakrise und Strategiedebatte: Die Linke muss sich angesichts politischer Umbrüche positionieren. Ein Gespräch mit Bernd Riexinger.

Erinnerung an Manolis Glezos, den griechischen Antifaschisten und Widerstandskämpfer. Ein Gespräch mit Rolf Becker.

Die US-Regierung will internationale Vereinbarungen mit Iran unmöglich machen.

Italiens Premierminister Giuseppe Conte begrüßt den »Wiederaufbauplan« der Europäischen Union. Manche Wirtschaftsexperten warnen vor einer Einschränkung der staatlichen Souveränität.

Das Wiedererstarken des »Islamischen Staats« im Irak und in Syrien spielt der US-Administration von Präsident Donald Trump in die Hände.

Vor zehn Jahren überfiel die israelische Marine sechs mit Hilfsgütern für den Gazastreifen beladene Schiffe. Professor Norman Paech war auf dem Hauptschiff »Mavi Marmara« dabei.

Die Groupe Lagardère steckt in Schwierigkeiten. Ein Spekulant will die Kontrolle übernehmen. Da entdeckt Frankreichs reichster Mann seine alte »Freundschaft« zu dem strauchelnden Konzernherren.

Wunschdenken? Kolumnist der Financial Times sieht aktuell »zweite Welle der Globalisierung« bedroht und hofft dennoch, dass diese bald wieder Fahrt aufnimmt.

Keine Höhen, kein Schweben: / Mein ebenes Leben / In diesem Landstrich zu dieser Zeit / Mit diesen Leuten. / Manch einer wär es schnell leid.

Götz Eisenbergs kluges Coronatagebuch ist auch abseits der Tagesaktualität lesenswert.

Zum 75. Geburtstag: Der Film »Welt am Draht« von Rainer Werner Fassbinder (31.5.1945–10.6.1982)

Eindruck von Multiperspektivität: Ein Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Cornelia Rémi über Wimmelbücher.

Ein Jahr lang bisher unveröffentlichte Zeichnungen von F. W. Bernstein.

Ungewohnte Aussagen eines SPD-Politikers waren am Mittwoch im Deutschlandfunk zu vernehmen. Berlin sei nicht der Zahlmeister der Europäischen Union, sondern dank des Euros ihr größter Nutznießer.

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

Vor zehn Jahren trat Horst Köhler vom Amt des Bundespräsidenten zurück. Die Motive hinter dem vorangegangenen Skandal bleiben ein Rätsel.

Die Linke Hessen erinnert daran, dass der Mord an Walter Lübcke im Kontext einer Vielzahl von Straf- und Gewalttaten der extremen Rechten in Hessen steht.

»Es gibt nicht den ›finstere Pläne schmiedenden Goldfinger im Hinterzimmer‹, aber es gibt einflussreiche Kreise, die ›Corona‹ interessengerichtet steuern. Und diese muss man klar benennen.«

Gespräch mit Dogan Akhanli. Über seine vier Verhaftungen, Politik zwischen Literatur und Schauspiel, den Umgang mit Völkermord und rechter Gewalt.

Lenin 1920: Revolutionäre, die von vornherein auf Kompromisse verzichten, sind keinen Pfifferling wert (Teil VII und Schluss).

FAZ-Redakteur Reinhard Veser hat Besseres als alle, die immer nur William »Bill« Gates verdächtigen: Im Prinzip sitzt Wladimir Putin fest im Sattel, aber er könnte auch bald vom Pferd fallen.

Prekäre Arbeitsbedingungen durchziehen den Alltag vieler Bolivianer. Situation hat sich unter Pandemie und Putschregierung weiter verschärft.

Es war ein Desaster. Meine Finger waren steif und ungelenk wie die eines gichtkranken Greises. Ich stolperte über ein Mikrofonkabel, der Verstärker schrie wütende Rückkopplungen. Ein Stöhnen ging durch das Publikum.

Unser Chef Udo betritt das Reisebüro in Begleitung einer jungen Dame, es ist nämlich »Meeting«. Heute geht es um nichts Geringeres als um die Zukunft von »Udos Reisestübchen«, also auch um unsere Zukunft.

jW-Wochenendrätsel: Mitmachen und gewinnen!